Coronavirus: Die Schweiz verschärft ihre Einreisebestimmungen bei Transit-Flügen

Flugreisende aus Risikostaaten dürfen per 31. August nicht mehr mit Transit-Flügen über Nicht-Risikostaaten in die Schweiz einreisen. Damit will der Bund eine Lücke bei den Einreisebestimmungen schliessen.

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Flugreisende aus Risikostaaten können nicht mehr über einen Nicht-Risikostaat wie Deutschland in die Schweiz einreisen. (Symbolbild)

Flugreisende aus Risikostaaten können nicht mehr über einen Nicht-Risikostaat wie Deutschland in die Schweiz einreisen. (Symbolbild)

Keystone

(dpo) Bisher konnten Flugpassagiere auch von einem Risikostaat in die Schweiz einreisen. Beispielsweise indem ein Flugreisender aus den USA auf dem Weg in die Schweiz einen Umweg via Kanada flog. Dieses nordamerikanische Land wird auf der Liste des Bundes derzeit nämlich nicht als Risikostaat geführt. Nun schliesst der Bund diese Lücke jedoch.

Per 31. August 2020 können Flugreisende aus Risikostaaten nicht mehr mittels Transit-Flügen über Nicht-Risikostaaten in die Schweiz einreisen, teilt das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Freitag mit. Mit dieser Verschärfung der Einreisebestimmung soll verhindert werden, dass diese – respektive die Quarantänepflicht – umgangen werden.

Flugreisende aus Nicht-Risikostaaten können jedoch weiterhin in die Schweiz einreisen wenn sie auf Flughäfen in einem Risikoland umsteigen müssen. Voraussetzung dafür ist laut Mitteilung jedoch dass sie die Transitzone des Umsteigeflughafens im Risikostaat nicht verlassen.