Corona
Pfizer stellt in der Schweiz Gesuch für zweiten Omikron-Impfstoff

Der US-Pharmakonzern Pfizer hat bei der Schweizer Arzneimittelbehörde ein Zulassungsgesuch für einen zweiten bivalenten Coronaimpfstoff eingereicht. Die Entscheidung über ein erstes Gesuch steht noch aus.

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Die Arzneimittelbehörde Swissmedic überprüft ein zweites Zulassungsgesuch von Pfizer für ein Omikron-Vakzin. (Symbolbild)

Die Arzneimittelbehörde Swissmedic überprüft ein zweites Zulassungsgesuch von Pfizer für ein Omikron-Vakzin. (Symbolbild)

Keystone

Das neue Vakzin enthält sowohl mRNA des ursprünglichen Impfstoffs von Pfizer/Biontech als auch Boten-RNA, welche für das Spike-Protein der Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 kodiert sind, wie Swissmedic am Donnerstag mitteilt. Die Schweizer Arzneimittelbehörde werde das Zulassungsgesuch nun im Rahmen eines sogenannten rollenden Verfahrens überprüfen.

Das US-Pharmaunternehmen hat bereits im August ein erstes Gesuch bei Swissmedic für einen bivalenten Impfstoff eingereicht. In beiden Fällen handelt es sich um Vakzine, die sowohl gegen die ursprüngliche Virusvariante wie auch gegen die aktuellen Omikron-Varianten wirken sollen. Allerdings steht der Zulassungsentscheid in beiden Fällen in der Schweiz noch aus. Die EU hat indes den jüngsten Impfstoff von Pfizer gegen die Omikron-Untervarianten BA.4/BA.5 vergangene Woche bereits zugelassen.

Den gegen die Omikron-Variante angepassten Booster von Moderna hat Swissmedic dagegen bereits zugelassen. Gemäss Angaben des Bundes sollen bis Ende September 3,5 Millionen Dosen dieses Impfstoffes hierzulande bereitstehen, dies primär für Risikogruppen. (dpo)