Bundesrat steckt 150 Millionen Franken in Forschung über Energiewende

In den nächsten zwölf Jahren will der Bundesrat knapp 150 Millionen Franken für die Energieforschung locker machen. Ziel ist es, die Energiewende zu schaffen.

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Ein Pfeiler der Erneuerbaren Energien ist die Windenergie.

Ein Pfeiler der Erneuerbaren Energien ist die Windenergie.

Keystone

(rwa) Der Bundesrat ist der Ansicht, dass noch wesentliche Forschungsanstrengungen nötig sein werden, um die Zielsetzungen der vom Volk beschlossenen Energiestrategie 2050 zu erreichen. Am Mittwoch hat er darum beschlossen, dem Parlament einen Verpflichtungskredit in der Höhe von 136,4 Millionen Franken zu beantragen. Dazu kommen 11,9 Millionen Franken Aufwand für Personal und Vollzug. Ein erste Tranche über 94,9 Millionen Franken hat der Bundesrat bereits freigegeben.

Die Gelder sind für das neue Energieforschungsprogramm SWEET bestimmt, das von 2021 bis 2032 dauern soll. Gefördert werden Projekte, die zentrale Forschungsthemen der Energiestrategie 2050 bearbeiten, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Vergabe erfolgt über regelmässige Ausschreibungen zu prioritären Forschungsthemen wie Energieeffizienz, Sicherheit von kritischen Infrastrukturen und Energiespeicherung. Die Federführung hat das Bundesamt für Energie (BFE).

Mit dem neuen Programm möchte der Bundesrat eine nahtlose Nachfolge für das bisherige Programm SCCER schaffen, dessen Projekte zwischen 2013 bis Ende 2020 über die Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation unterstützt wurden.