Belgien setzt sechs weitere Kantone auf Corona-Risikoliste

Für Belgien ist die halbe Schweiz ein Corona-Risikogebiet. Mittlerweile stehen dreizehn Kantone auf Belgiens orangen Liste mit den Coronavirus-Risikogebieten.

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Wer aus Belgien in die Schweiz einreist, muss zehn Tage in Quarantäne. Umgekehrt stehen dreizehn Kantone auf der orangen Risikoliste Belgiens.

Wer aus Belgien in die Schweiz einreist, muss zehn Tage in Quarantäne. Umgekehrt stehen dreizehn Kantone auf der orangen Risikoliste Belgiens.

Keystone

(dpo) Neu befinden sich die Kantone Appenzell-Ausserrhoden, Freiburg, Solothurn, Thurgau, Uri und Wallis auf der orangen Liste mit den Coronavirus-Risikogebieten. Weiterhin auf der Liste stehen Basel-Stadt, Genf, Glarus, Luzern, Schaffhausen, Waadt und Zürich. Somit figurieren insgesamt 13 Kantone auf der aktuellen Liste des belgischen Aussenministeriums. Über die Anpassung der Liste berichtete zuerst «Blick online» am Sonntag.

Reisen in die Gebiete auf der orangen Liste des Königreichs sind «unter Vorbehalt möglich». Das Aussenministerium rät die Belgier zur «erhöhten Wachsamkeit» und empfiehlt die Quarantäne oder einen Corona-Test. Bereits Anfang August hatte Belgien Genf, die Waadt und das Wallis auf die rote Liste gesetzt und Reisen in diese Kantone verboten. Nachdem Aussenminister Ignazio Cassis bei den Belgiern intervenierte, strichen sie die Kantone Waadt, Wallis und später Genf wieder von der Liste.