Bald sollen in der Schweiz einheitliche Anforderungen für Stoffmasken gelten

Die Schweizerische Normen-Vereinigung (SNV) will eine einheitliche Schweizer Regel für Schutzmasken aus Stoff. Diese soll unter anderem die Anforderungen an die Wiederverwendbarkeit definieren.

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Die Schweizerische Normen-Vereinigung will für Produzenten, Prüfinstitute und Konsumentinnen Klarheit schaffen.

Die Schweizerische Normen-Vereinigung will für Produzenten, Prüfinstitute und Konsumentinnen Klarheit schaffen.

Keystone

(agl) Die SNV habe deshalb entschieden, gemeinsam mit interessierten Organisationen und Unternehmen eine Schweizer Regel zu erarbeiten, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Dies sei weniger zeitintensiv als die Erarbeitung einer Schweizer Norm und kenne weniger prozedurale Vorschriften. Denn laut SNV braucht es für die Stoffmasken, die auch Community-Masken genannt werden, schnell eine Lösung. Denn so hätten die Konsumentinnen und Konsumenten einen Anhaltspunkt, welche Masken qualitativ hochwertig sind und welche nicht.

Die unterschiedlichen Masken könnten hinsichtlich verschiedener Parameter wie beispielsweise der Filtereffizienz miteinander verglichen werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Arbeitsgruppe, welche die neue Regel erarbeiten wird, will in dem normativen Dokument die Anforderungen an Design, Leistung, Testmethoden sowie die Wiederverwendbarkeit von Community-Masken festlegen.