Armee
11'500 Soldaten rücken ein: Die Sommer-RS startet

Zahlreiche Männer und Frauen starten heute Montag mit der Rekrutenschule. Um grosse Coronainfektionen zu vermeiden, wird wöchentlich getestet. Rekruten können sich auch impfen lassen.

Drucken
Teilen
In Reih und Glied: Heute Montag rücken 11'500 Soldaten zur RS ein. (Archivbild)

In Reih und Glied: Heute Montag rücken 11'500 Soldaten zur RS ein. (Archivbild)

Keystone

Die Schweizer Armee führt die Sommer-RS wie geplant durch. Damit rücken 11'500 Rekruten und Kader ein – darunter sind 390 Frauen. In den Kasernen und auf den Waffenplätzen gelte weiterhin das Corona-Schutzkonzept, das seit Ausbruch der Pandemie laufend an die epidemiologische Lage angepasst worden sei, teilte die Armee am Montag mit.

Die Rekruten, Rekrutinnen und Kader werden innert 48 Stunden nach dem Einrücken und danach wöchentlich auf freiwilliger Basis auf Corona getestet. Davon ausgenommen sind vollständig Geimpfte oder Genese. Zudem bietet die Armee allen Soldaten die Möglichkeit, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Damit leiste sie einen Beitrag zur Impfstrategie der Schweiz, heisst es weiter. Das Gros der Impfwilligen wird in der zweiten RS-Woche die erste Impfung erhalten. In der sechsten Woche erfolgt die zweite Impfung.

Um einen akuten Mangel an Truppenköchen auszugleichen, kommen an acht Standorten zivile Caterer zum Einsatz. Diese sollen für die Verpflegung von rund 3000 Armeeangehörigen sorgen. Die Schwierigkeiten, genügend qualifiziertes Küchenpersonal zu rekrutieren, haben vielfältige Gründe, schreibt die Armee in ihrer Mitteilung.

Gut steht es dagegen um die Fitness der Stellungspflichtigen. Fast die Hälfte der jungen Männer und Frauen gilt als trainiert und insgesamt erfüllen drei Viertel die Bewegungsempfehlungen des Bundes. Das zeigen Zahlen, welche die Armee ebenfalls am Montag publiziert hat. Ein weiterer Befund: Frauen schnitten etwas besser ab als Männer. (rwa)

Aktuelle Nachrichten