Kommentar

Trotz Misserfolg: Jetzt sollen die St.Galler Lunte riechen

Aus ist der Traum «Gruppenphase Europa League» – typisch Schweizer Klubfussball. Die Ostschweizer brauchen sich trotz Niederlage nicht zu grämen.

Christian Brägger
Drucken
Teilen
Sportredaktor Christian Brägger.

Sportredaktor Christian Brägger.

Hanspeter Schiess

Dieser FC St. Gallen schafft es immer wieder, positiv zu überraschen. Man hat ihm im Vorfeld wenig zugetraut, weil AEK Athen halt eine andere Hausnummer ist.

Doch dann setzt das Team die lange hadernden Griechen bisweilen derart unter Druck, dass diese nicht wissen, wie ihnen geschieht. Phasenweise gibt es bis zu 66 Prozent Ballbesitz. Der Abend hat einfach den einen Schönheitsfehler: Der FC St.Gallen erzielt das Tor nicht, das dann der Gast glückhaft macht.

Aber die Ostschweizer brauchen sich nicht zu grämen. Vielmehr sollen sie jetzt Lunte riechen, dass da für diesen kleinen Verein dereinst mehr möglich sein kann, warum nicht einmal ein internationaler Honigtopf?

Ohnehin sind es ebendiese Spiele, die die junge Mannschaft weiterbringen, reifen lassen. Die Hausaufgabe, die bleibt die Meisterschaft.

Mehr zum Thema