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Kolumne

Schlafstellung: Fledermaus

Andrea Muff

Die Musikfestival-Saison ist bald wieder vorbei. Jedes Jahr freue ich mich aufs Neue, an einem mehrtägigen Open-Air neue Bands kennenzulernen (und alte wiederzuentdecken), mit Freunden gemeinsam zu zelten (und zu tanzen) und mich quer durch die verschiedensten Essensstände zu futtern (und natürlich auch zu trinken). Auch wenn viele behaupten, ab 30 tue man sich das In-einem-Zelt-Nächtigen nicht mehr an. Doch das gilt nicht für mich und meine Freunde. Dieses Jahr besuchten wir nämlich das Heitere-Open-Air in Zofingen. Ich gebe zu, zur Vorbereitung habe ich mir endlich eine richtige Schlafmatte zugelegt. Diesmal nützte diese aber gar nichts. Unser Plätzchen war am Hang. Unsere Schlafstellung nannte sich «Fledermaus» - einfach umgekehrt (also die Füsse talwärts). Jede halbe Stunde musste ich mit meiner äusserst bequemen Schlafmatte wieder nach oben rutschen. Anstrengend, aber kein Grund das nächste Jahr nicht wieder mit dem Zelt ein Musikfestival zu besuchen: Diesmal aber wieder waagrecht schlafend.

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