Leserbrief

Schäbige Rentenerhöhungen

Renten werden erhöht, Ausgabe vom 22. September

Elmar Schneider, Goldach
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Alle zwei Jahre müsste der Bundesrat auch die AHV-Renten erhöhen, nach der Lohn- und Teuerungsentwicklung! Da für 2017/18 gar keine Anhebung erfolgte, wäre ab 1.1.19 eine solche von 2 Prozent angemessen, statt nur 20 Franken (0,85 Prozent) auf die Maximalrente. Während 8 Jahren, von 1.1.13 bis 31.12.2020, sind nur 2,15 Prozent Rentenerhöhung gewährt worden. Die Löhne und Teuerung sind aber pro Jahr circa 1 Prozent gestiegen! Am 3. August meldete Radio SRF eine Jahresteuerung von 1,2 Prozent von 1.8.17 bis 31.7.18. Die Krankenkassenprämien steigen jedes Jahr, ohne dass von «oben» effizient eingegriffen wird. Wie auch andere Ehepaare werden meine Frau und ich durch die Heiratsstrafe finanziell gebüsst und das schon seit 15 Jahren; die Einbusse beträgt zur Zeit 1175 Franken pro Monat!

Wie viele Anarchisten, Hooligans und Vandalen plündern die Sozialversicherungen zu Lasten der Steuerzahler? Wir Pensionierten werden schmerzlich «gemolken»! Deshalb bin ich längst zum Wutbürger geworden. Ich weiss: Wut ist ein schlechter Ratgeber, aber ein guter Trittgeber!