Salzkorn
Sprachstolperer allerorten, vom Fussball bin zum Eierschwämmliland

Dass Shaqiri Scha-tschiri ausgesprochen wird, wissen wir ja nun. Aber wie steht es um den Namen des FC-Bayern-Profis Kimmich? Und wissen Sie, was es mit Belarus auf sich hat? Das wird ganz anders geschrieben und ausgesprochen, als man denkt.

Thomas Griesser Kym
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Illustration: Corinne Bromundt

Ja, die Aussprache fremder Namen hat es in sich. Wie schon am Montag an dieser Stelle zu lesen war. So wird Fussballer Shaqiri im Schweizer Farbfernsehen stets als Schakiri verhunzt statt korrekt Scha-tschiri genannt. Oder Xhaka als Tschaka statt Tscho-ka.

Nicht mal in der Weltsprache Englisch bleiben wir von Unbill verschont. So wird zwar West Ham United tatsächlich West Ham ausgesprochen, weil in zwei Wörtern geschrieben. Aber Tottenham Hotspur wird zu Tott-nam, Nottingham Forest zu Notting-am und Birmingham City zu Bir-ming-am. Nur die Amis quetschen ein Ber-ming-ham zwischen den Zähnen hervor.

Selbst im Deutschen kann es zu sprachlichen Unfällen kommen. FC-Bayern-Profi Kimmich etwa wird korrekt Impfmichnich ausgesprochen.

In der Migros gibt’s jetzt übrigens Eierschwämmli. Aus Belarus. Das schreibt sich korrekt Weissrussland und spricht sich so: «Reich des bösen Diktators, den gemäss Dekret niemand von hinten fotografieren darf, damit keiner seine Glatze sieht.»

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