Nach Aare-Sprung von Daniel Koch: Sommaruga hängt in der Eigernordwand

Die Showeinlage von Daniel Koch treibt manche Bundesratsmitglieder zu neuen Höchstleistungen an. Sie lassen es nicht auf sich sitzen, dass ihnen ein pensionierter Beamter die Show stiehlt.

Stefan Schmid
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Online - Leben - Kolumnen - Salzkorn

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Daniel Koch, Superstar. Und nun springt dieser Kerl auch noch mit Anzug und Krawatte in die 17 Grad kalte Aare. Diese sei «bebadbar», so Koch, der mit dem geflügelten Wort landesweit Kultstatus erreicht hat.

Doch Obacht! Die Damen und Herren Bundesräte haben es gar nicht gerne, wenn ihnen pensionierte Mitarbeiter, deren Name bis vor kurzem niemandem geläufig war, die Show stehlen.

Allen voran Monsieur Berset dürfte sich überlegen, wie er Kochs Aktion übertrumpfen kann. Der Gesundheitsminister plant offenbar einen sommerlichen Ritt hoch zu Ross übers Land, um die Einhaltung der Abstandsregeln zu überwachen. Oben ohne natürlich, wie einst Wladimir Putin auf Bärenjagd.

Und Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga soll sich mit dem Gedanken tragen, ihre 1. August-Ansprache am Seil hängend in der Eigernordwand zu halten – und auf diese Weise die Kraft der Nation zu beschwören.

Einzig Ueli Maurer hat «kä luscht» auf Corona-Showeinlagen. Er geht wie jeden Sommer auf dem Bachtel einen Cervelat bräteln.