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Kommentar

Die Stadt St.Gallen wählt bei den E-Trottinetten den sicheren Weg

In St.Gallen können ab Dienstag E-Trottinette gemietet werden. Vorerst testet die Stadt das neue Angebot mit einem Pilotprojekt.
Christoph Renn
Christoph Renn, Redaktor. (Bild: Urs Bucher)

Christoph Renn, Redaktor. (Bild: Urs Bucher)

Seit heute stehen in St. Gallen 100 E-Trottinette zur Miete bereit. Damit will die Stadt einen «cleveren Mix» der Verkehrsmittel fördern. Ganz so, wie es das Mobilitäts- und Energiekonzept fordert. Mit den E-Scootern setzt sie auf das Fortbewegungsmittel der Stunde. In Städten wie Paris, Zürich oder Winterthur boomen die Stadtflitzer bereits. Zu den Pionieren gehört St. Gallen also nicht. Die Einführung erfolgt spät, doch immer noch besser als nie.

Dass es in St. Gallen etwas länger dauerte, hängt wohl mit dem Pilotprojekt zusammen. In Anbetracht der Klageflut in Zürich und den heftigen Kritiken gegen die Stadtflitzer in Paris wählt sie aber den richtigen Weg. Während dreier Monate können Erfahrungen gesammelt werden. Der Stadt bleibt genügend Zeit, bei Problemen mit Massnahmen zu reagieren. Sie behält sämtliche Karten in der Hand. Mit Voi arbeitet sie mit einem Anbieter zusammen, der sich kooperativ gibt. Führ ihn stehe Sicherheit an oberster Stelle, versichert zumindest der General Manager.

uch die Anzahl von 100 Fahrzeugen, mit denen das Pilotprojekt durchgeführt wird, scheint plausibel. Die Gefahr, dass die Stadtflitzer an jeder Ecke stehen und die Fussgänger behindern, ist klein. Der schwedische Anbieter, der bereits in 33 Städten aktiv ist, ist sich des Problems bewusst. Ein Anzeichen dafür ist, dass brave Nutzerinnen und Nutzer für gutes Benehmen belohnt werden. Dann nämlich, wenn sie das ausgeliehene Trottinett wieder bei einem Veloabstellplatz parkieren. Die Verantwortung, dass der E-Scooter in der Stadt zum tauglichen Verkehrsmittel und nicht zur Zielscheibe der Kritiker wird, liegt damit auch bei der Bevölkerung.

Dass E-Trottis trotz Kritik in anderen Städten nun auch in St. Gallen ankommen, ist richtig. Sie bieten eine neue, moderne Möglichkeit der Fortbewegung und liefern einen weiteren Grund, in der Stadt aufs Auto zu verzichten.

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