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Leserbrief

Zwetschgen im Überfluss

Heidi Betschart, Degersheim

Mit dem Ende des warmen Sommers werden die Zwetschgen geerntet. Die Ernte ist überaus üppig. Doch im Coop gekaufte Zwetschgen haben auf der Zunge nicht geschmeckt, auch in der Nase nicht. Das Fruchtfleisch war braun, die Früchte unreif. Auch in der Migros war die Qualität der Zwetschgen unbefriedigend.

Offenbar werden die Zwetschgen geerntet, bevor sie richtig reif sind und im Überfluss verkauft – auch die noch nicht ausgereiften Zwetschgen landen so im Einkaufskorb. Es ist schade, wenn die Grossverteiler eine solch unbefriedigende Qualität von Zwetschgen anbieten und es nur um die Rendite geht. Das ist ein Unsinn, wenn so gerechnet wird – und auch nicht gesund.

Aber die Grossen bestimmen. Die Bauern werden verpflichtet, unreife Früchte zu liefern, weil die Grossverteiler nur diese annehmen. In Kühlhäusern können die Zwetschgen nicht nachreifen. Die Bauern, die gute Produkte anbieten wollen, haben das Nachsehen. Kürzlich war ich bei Bekannten. Ich habe frisch geerntete Fellenberg-Zwetschgen mit einem schönen dunkelgelben Fruchtfleisch von ihrem eigenen Baum gekostet. Diese haben geschmeckt – und werden nach einigen Tagen sogar noch süsser.

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