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Leserbrief

Zensur für das freie Internet

zur Abstimmung über das Geldspielgesetz vom 10. Juni

Sie sind sich wahrscheinlich nicht bewusst, dass ihre Entscheidung zum neuen Geldspielgesetz von historischer Bedeutung sein wird. Erstmals in der Geschichte unseres Landes entscheiden wir, ob der Staat unser bis anhin freies Internet zensieren darf. Erstmals in der Geschichte unserer Demokratie entscheiden wir, ob der Bund den bis anhin fehlenden Kontrollapparat installieren wird. Wenn diese Voraussetzungen erst einmal geschaffen sind, dann wurde der Rubikon überschritten. Glauben Sie wirklich, dass sich die Zensur nach einem solchen Tabubruch auch in Zukunft auf das kleine Feld der Onlinecasinos beschränken wird? Glauben sie dieser Kontrollapparat würde dann jemals wieder deinstalliert? Wie werden wir jene bestrafen, welche die Kontrolle umgehen? Die Einführung der ersten staatlichen Internetzensur, für ein simples Geldspielgesetz ist absurd, unverhältnismässig und das Ergebnis reiner Interessenpolitik. Bitte lassen Sie uns diese rote Linie nicht überschreiten, stimmen wir am 10. Juni Nein zum Geldspielgesetz!

Stefan W. Huber, Gemeinderat GLP, Zug

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