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Leserbrief

Wohin will der Mensch?

Zum «Problem» unseres «Wohlstandes»

Seit langem schon sind Begriffe wie «Digitalisierung», «SV17», «Verdichtetes Bauen», «Umweltschutz», «Globalisierung»,... in unseren Köpfen und Medien «installiert». Die Digitalisierung kann unser Leben ein Stück weit entlasten und weiter helfen. Auf der anderen Seite werden wir belastet durch Fragen, wie mit der Digitalisierung umzugehen ist? Wie sicher ist die Digitalisierung? Wie können die kriminellen Machenschaften unterbunden werden? Usw. Es wollen Deals gemacht werden wie SV17 mit der AHV. Der Begriff «Deal» ist auch immer in Verbindung mit «zweifelhaft» zu bringen. Und was «zweifelhaft» ist, ist auch unglaubhaft, fragwürdig, verschrien, zwielichtig, bedenklich usw. Beim Verdichteten Bauen, will man in die «Höhe» und nicht mehr in die «Breite». Die Wohnungen werden aber da und dort für den «Durchschnittsbürger» kaum mehr zahlbar.

Die Wirtschaft soll aber trotzdem wachsen, vielerorts mit Zugewanderten Grossfirmen. Für diese haben wir anscheinend noch genügend Land zur Verfügung? Infrastrukturen müssen zusätzlich angepasst und neu gebaut werden. Dabei müssten wir auch im Ganzen noch die Umwelt im «Auge» behalten. Die Umwelt bei uns, aber auch die der ganzen Welt. Können wir das noch mit unseren selber gemachten «Problemen»? Der ökologische Fussabdruck der Schweiz zeigt, wenn alle wie die Schweizer Bevölkerung leben würden, wären drei Erden erforderlich! Das müsste uns eigentlich mehr als zu denken geben, es ist eine Aufforderung zum Handeln. Unser eigentliches «Problem» ist unser sogenannter «Wohlstand» oder «Lebensstandard». Der Wohlstand sagt aus, dass wir mehr Geld haben als «normal», dass es uns an materieller Hinsicht an nichts mangelt. Es ist nun höchste Zeit, einmal an die nicht materiellen Sachen und an die Menschen ringsum zu Denken und diese in den Vordergrund zu stellen. Ansonsten wird der Mensch, über kurz oder lang, sein Ziel verfehlen.

Martin Iten-Iten, Alosen

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