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Leserbrief

Vorwurf ist deplatziert

Matthias Graf, Rorschach

Anlass war die Debatte im Kantonsrat zur Rechnung 2017. Die Linken und Grünen monieren zu Recht, dass der Personalkredit nicht ausgeschöpft wird. Schliesslich wurde erst kürzlich bekannt, dass die Reallöhne letztes Jahr leicht gesunken sind – eine bedenkliche Entwicklung in einer Phase des Wirtschaftswachstums, finde ich. Doch CVP-Kantonsrätin Yvonne Suter versteigt sich gar zur recht dreisten Beschuldigung, die Personalverbände seien undankbar, nach dem kürzlichen Ja zur Einmaleinlage in die Pensionskasse der Staatsangestellten. Offensichtlich blendet Frau Suter aus – weil nicht kompatibel mit ihrer rechtsbürgerlichen Argumentation –, dass der Kanton und damit der exakt gleiche Steuerzahler jahrelang vom Zugriff auf die vermeintlich überfüllte Pensionskasse des Staatspersonals profitiert hat und dass es sich bei den 128 Millionen um etwa die Hälfte einer von der Regierung versprochenen Ersatzzahlung handelt – eine Korrektur für ein durch eine Fehleinschätzung des bürgerlich dominierten Parlaments verursachtes «Loch» in dieser Kasse. Den Personalverbänden vor diesem Hintergrund Undankbarkeit vorzuwerfen, scheint mir deplatziert.

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