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Leserbrief

Von Physik, Markt und Strom

August Bernet, St. Margrethen

Wer ein Elektrogerät an die Steckdose des öffentlichen Elektronetzes schaltet, der erzeugt Strom und verursacht eine Impedanz. Die Impedanz setzt sich im Wechselstromnetz zusammen aus dem ohmschen Widerstand, der Induktanz, der Admittanz und dem Ableitungswiderstand. Sie erzeugt einen Energieverlust auf der Leitung. Beim Zuschalten eines Gerätes wird die Impedanz, physikalisch bedingt, automatisch auf den geringst möglichen Wert eingestellt. Das besagt, dass die Energielieferung stets durch die dem Bezüger regional am nächsten liegenden Kraftwerke erfolgt.

Verkauft ein Stromhändler einem Kunden in der Ostschweiz den «Billigstrom» aus Nordfrankreich, so schädigt er die in der Region des Kunden stehenden Kraftwerke. Gemäss StGB Art.146 begeht der Stromhändler einen Betrug. Die Unbill des liberalisierten Stromhandels ist im Internet unter «Wikipedia – Stromhandel» ersichtlich. Die Elektroenergieversorgung ist physikalisch bedingt ausschliesslich ein Produkt der sozialen Markt­wirtschaft.

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