Leserbrief
«Theorie und Praxis bitte verbinden»

Zum Leserbrief «Fahrplan entsorgen und neu überarbeiten», Ausgabe vom 18. Dezember

Rolf Emil Müller, Ennetmoos
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Ich kann die Meinung von Paul Küchler aus Sarnen voll und ganz unterstützen. Die neuen Fahrpläne der Zentralbahn (ZB) und der Post Auto für Nidwalden und Obwalden in der gedruckten Version sind ein Rückschritt im Vergleich zu den bisherigen Druckerzeugnissen. Sehr kleine Schriftgrösse, matte Schriftfarbe und querliegende Seitenansicht sind sehr schlecht lesbar. Für Menschen die mit den Augen Probleme haben oder den Fahrplan nicht via Handy abrufen können eine Katastrophe.

Wer am Bürotisch beim Herstellen von solchen Produkten tatsächlich meint, er produziere eine zeitgemässe Neuerung und Verbesserung, liegt kilometerweit entfernt von der Realität. Dass auch in Sachen Umsteigezeiten «Sparmassnahmen» erfolgt sind und nicht mehr alle Zeiten aufgeführt sind, passt zum Bild dieser Verschlechterungen.

Es wäre doch wünschenswert, wenn im Voraus überlegt würde welches Zielpublikum man mit der gedruckten Version der Fahrpläne ansprechen möchte. Und bitte dann Theorie und Praxis entsprechend verbinden!