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Leserbrief

Stadt Luzern: Wie man die Probleme mit dem Cartourismus lösen könnte

«Tourismus: Gebühren sind nur ein erster Schritt», Ausgabe vom 17. August

Mit etwas Mut und Weitsicht lassen sich die Probleme mit dem Cartourismus lösen. Für Carparkplätze könnte man das Grundstück Nr. 2343 an der Tribschenstrasse umnutzen. Eigentümerin ist die Stadt Luzern. Das Grundstück hat eine Grösse von 18683 Quadratmetern und wird vom FC Kickers benutzt. Ist es wirklich notwendig, mitten in der Stadt einen Fussball- oder Sportplatz zu unterhalten? Kann der Sportplatz, nach Rücksprache mit den Verantwortlichen des FC Kickers, nicht zu den übrigen Sportanlagen auf die Allmend verlegt werden?

Das freiwerdende Grundstück könnte für Carparkplätze mit sanitären Anlagen umgestaltet werden. Die Cars mit den Tagesgästen sind durch Hinweistafeln bei der Einfahrt in die Stadt auf diesen Platz hinzuweisen. Die Touristen steigen hier aus und werden durch einen Shuttlebus der VBL in die Stadt, zum Beispiel an den Schwanenplatz, geführt. Die Fahrkosten für den Shuttlebus werden mit den Parkplatzgebühren erhoben und an die VBL überwiesen.

Der Schwanenplatz bliebe so vor dem Ein- und Aussteigen der Touristen aus den Bussen verschont. Mit einem Fussmarsch durch die Hertensteinstrasse können sie das Löwendenkmal besuchen. Somit fallen die Parkplätze auf dem Löwenplatz dahin. Hier kann eine Grünanlage erstellt werden. Für den Rückweg zum Car kann der Shuttlebus ab Luzernerhof oder Schwanenplatz benutzt werden. Busse mit Hotelgästen fahren direkt zu ihren Hotels und holen die Gäste für Ausflüge an den entsprechenden Ausflugsort, zum Beispiel Kriens (für den Pilatus), dürfen aber keine Stadtrundfahrten unternehmen.

Eine Reduzierung des Tagestourismus durch Erhebung einer Gebühr, wie von Hotelier Erni und der Juso/SP vorgeschlagen, löst das Problem nicht. Die Anzahl der Tagestouristen wird dadurch nicht vermindert. Die Reiseveranstalter würden zwar die Preise erhöhen. Doch auf welche Weise haben Tagestouristinnen und Tagestouristen, die mit dem öffentlichen Verkehr oder dem eigenen Auto anreisen, die Gebühr zu entrichten?

Hier greift das Schengener Abkommen, welchem die Schweiz 2005 beigetreten ist. Es sagt aus, dass uns keine administrativen oder finanziellen Hindernisse aufhalten sollen, wenn wir in die Ferien fahren. Dies gilt auch für zu uns kommende Touristinnen und Touristen. Für die Einwohner der Stadt Luzern soll es eine Ehre sein, wenn viele Touristinnen und Touristen der Stadt einen unvergesslichen Besuch abstatten.

Leo Schaber, Adligenswil


Ich habe einen Traum, dessen Verwirklichung ich als 83-jährige Frau leider kaum erleben werde. Bei Ibach, zwischen Autobahn und Sedel, soll ein grosses Parkhaus für viele Reisecars und Personenautos entstehen. Es soll hier einen Kiosk sowie genügend behindertengerechte Toiletten geben. Mit dem Lift könnte ich aufs Dach fahren, denn von da geht eine Seilbahn mit vielen grosszügigen Kabinen nach Luzern. Nach dem Sedel wird der weltberühmte Rotsee sichtbar. Über Allewinden öffnet sich ein herrlicher Ausblick über unsere Stadt, die Berge und den See. Auch die Museggmauer mit den Türmen werden von Touristen sowie von Einheimischen mit vielen «Ahs!», «Ohs!» und «Wows!» bestaunt. Beim Schwanenplatz endet die Fahrt auf einem hohen Turm mit einer Aussichtsplattform. Mit dem Lift sind die Besucher bald bei den Geschäften und in der Mitte der schönen Stadt Luzern. Ein Bus der VBL fährt mich bequem via Friedentalstrasse und Sedel wieder zurück zum Auto. Wer will diesen Traum weiter träumen?

Rita Widmer, Rothenburg

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