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Leserbrief

Spanien bemüht das Strafrecht

«Das Strafrecht ist die schärfste Waffe», Ausgabe vom 3. September.
Monika Diethelm-Knoepfel, Uzwil

Der St.Galler Kantonsgerichtspräsident Patrick Guidon hält zu Recht fest, dass das Strafrecht als schärfste Waffe der Justiz nur dazu da ist, schwerwiegende Verstösse gegen das Zusammenleben und die öffentliche Ordnung zu regeln. Für andere Fragen gibt es andere Rechtsmittel, wie das Zivil- oder Obligationenrecht, und politische Fragen müssen demokratisch angegangen werden.

Leider werden wir zurzeit Zeugen, wie ein Land, das zu Europa und der EU gehört, seit bald einem Jahr versucht, politische Probleme mit dem Strafrecht zu lösen. Anstatt dass Spanien die Frage der Zukunft von Katalonien auf demokratischem Weg angeht, sitzen neun Personen seit fünf bis zehn Monaten wegen erfundener Anschuldigungen in Präventivhaft. Ihnen drohen bis zu 30 Jahre Gefängnis – und das nur, weil sie eine Volksabstimmung ermöglicht haben!

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