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Leserbrief

Selber bestimmen – eine Frage der Perspektive

Leserbrief zur Selbstbestimmungs-Initiative vom 25. November.
Markus Bösch, Romanshorn

Ich setze mich seit jeher für die Schweiz ein, und ich schätze mich glücklich, hier leben zu dürfen. Ich will nicht zurück in den Mief vergangener Zeiten, und ich will mir meine Rechte nicht nehmen lassen: Mit der Europäischen Menschenrechtskonvention ist es jetzt noch möglich, wenn nötig, Freiheitsrechte auch gegenüber dem Schweizer Staat einzufordern. Die SVP-Initiative nimmt mir also und unter Umständen wesentliche Menschenrechte.

Und wer weiss: Vielleicht wollen die «selbsternannten richtigen Schweizer» ja nach einem Ja auch weitere Kündigungen von völkerrechtsbindenden Verträgen – wie zum Beispiel den absolut notwendigen Klimavertrag von Paris. Weil ich jetzt (noch) selber bestimmen kann, sage ich Nein zur gleichnamigen Initiative und damit Ja zu einer funktionierenden Schweiz (und Welt): Denn es gilt, statt Probleme zu schaffen (mit geringem Effekt grossen Mehraufwand generieren), das momentan wichtigste Problem, den Klimawandel, einzudämmen. Da braucht es den grossen «Change», den radikalen Wechsel, wie es der Ökonom Graeme Maxton eindringlich in seinem neuen Buch beschreibt. Die Zeit läuft bald ab!

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