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Leserbrief

Sehnsucht nach Kachelmann

Markus Eckstein, Goldach

Nicht wenige Wassersportkollegen vom Bodensee teilen meine Unzufriedenheit mit den Wetterprognosen des Staatsfernsehens. Seit Tagen wird leichte bis mittlere Bise prophezeit. In Wirklichkeit dominierte eine steife Brise aus Nordwest. Auch die Temperaturprognose war krass daneben. Für Wassersportler sind solche Irrtümer ärgerlich: Eine Bise weht aus Ost-Nordost, also ablandig im östlichen Bodensee: Ist sie leicht oder kaum spürbar, wären die Verhältnisse ideal für Wasserski oder ein ruhiges Bad, hingegen kaum für Segler. Bei einer steifen Brise aus Nordwest-West freuen sich die Segler, die Wasserskiläufer bleiben im Hafen.

Wir haben den Eindruck, dass Trefferquote und Präzision bezüglich Temperaturen, Niederschläge, Windstärken und -richtungen zu aktiven Zeiten des Wetterfroschs klar besser waren. Warum ist er nicht in seiner früheren Position eingesetzt worden, nachdem er trotz massivster Vorverurteilung durch gewisse Medien und deutsche Justizbehörden in allen Punkten freigesprochen wurde? Das scheint mir nicht nur menschlich schäbig und meteorologisch fragwürdig, sondern gesellschaftspolitisch skandalös. Falschbeschuldigungen dürfen doch nicht zur Zerstörung von Karrieren führen, besonders nicht bei einem Staatssender, der auch Recht und Gerechtigkeit verpflichtet sein sollte.

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