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Leserbrief

Ruf nach Verboten und Regulierung

«Zug: Erneuter Stunk im Krypto Valley», Ausgabe vom 19. Mai

Beim Blockchain-Startup Envion haben sich die Gründer und der CEO verkracht, und es geht um viel Geld. Mehr ist noch nicht bekannt. Dennoch verfallen die Alternativen bereits in Aktionismus und stellen dem Zuger Stadtrat kritische Fragen (obwohl Envion notabene in Baar domiziliert ist). Sie werfen ihm vor, diesen Firmen blindlings Vertrauen zu schenken. Ja hoffentlich hat unsere Politik mal grundsätzlich Vertrauen in Unternehmer. Es wäre fatal, wenn jedem Startup mit Misstrauen begegnet würde und es sich dafür rechtfertigen müsste, überhaupt ein Geschäft betreiben zu wollen.

Schwarze Schafe gibt es in jeder Branche. Der Fall Sika hat gezeigt, dass Diskussionen um Geld und Macht auch in Traditionsfirmen zu unschönen Streitigkeiten führen können. Warum sollten hier für Blockchain-Firmen andere Massstäbe gelten? Falls bei Envion tatsächlich etwas strafrechtlich Relevantes vorgefallen ist, genügen unsere bestehenden Gesetze.

Dass die Alternativen deshalb infrage stellen, dass die Stadt Bitcoins akzeptiert, zeugt von fehlendem Knowhow. Bitcoin und Envion basieren beide auf der Blockchain-Technologie, haben ansonsten aber wenig miteinander zu tun.

Politiker rufen leider bei jeder Gelegenheit nach Verboten und Regulierung. Lasst uns stattdessen Chancen sehen und Möglichkeiten nutzen!

Patrick Mollet, Präsident FDP Stadt Zug

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