Leserbrief
«Reines Autolobby-Gewäsch»

Zum Kommentar «Zu viel Druck auf die Autoindustrie», Ausgabe vom 31. März

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Der Kommentar mit dem Titel «Zu viel Druck auf die Autoindustrie» darf nicht unwidersprochen bleiben. Es ist ja wohl nichts als gerecht, wenn die Autokäufer die Strafen schliesslich zahlen müssen. Das Problem liegt doch darin, dass die Verkäufer noch immer zu viele SUV im Angebot haben bzw. diese viel zu billig verkauft werden sollen. Wer braucht wirklich diese Strassenpanzer in unserem Land? Ein paar Leute, die einen schweren Anhänger ziehen müssen, z.B. für Pferde, dann ein paar Leute in den Bergen. Wobei dort die grossen Vehikel viel zu unpraktisch sind.

Im Endeffekt sind wohl weit über 95 Prozent reine Imponierschlitten, um das mangelnde Selbstbewusstsein zu kompensieren. Dass die Strafsteuern kommen, war vor Jahren klar. Zu behaupten, es werde jetzt vom «Parlament mit der Brechstange die Senkung forciert» ist doch reines Autolobby-Gewäsch, das man bei richtiger Information wirklich nicht ernst nehmen kann. Doch kommt nun das Wehklagen, statt auf sparsamere (kleinere) Autos zu wechseln, weil man die Zeichen der Zeit nicht erkennen will.

Robert Furrer, Sempach

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