Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Leserbrief

Reaktionen zum Abstimmungsausgang in der Stadt Zug

Zur Abstimmung über die Initiative «Ja zu Gewerbe und Läden in der Altstadt» vom 10. Juni

Die SP Stadt Zug bedauert den Entscheid der Zuger Bevölkerung. Leider wurde damit die Chance verpasst, den Postplatz städtebaulich aufzuwerten. Er wird leider nicht zu einem begrünten Ort, wo Bewohnerinnen und Bewohner pausieren und flanieren können und auch wieder Lust bekommen, in den umliegenden Geschäften einzukaufen. Mit grossem Lamento ist es bürgerlichen Exponenten gelungen, Einzelinteressen gegenüber dem Wohle aller durchzusetzen. Ähnliches droht der Bevölkerung beim Park-Tower, bei dem das öffentliche Nutzungsrecht preisgegeben werden soll.

Offenbar sind einst im GGR gemachte Vereinbarungen nichts mehr wert. Bebauungspläne sind eigentlich ein gutes Mittel um Vorteile für die Bauherrschaft und einen entsprechenden Mehrwert für die Bevölkerung festzuhalten. Wenn diese Abkommen schliesslich doch nicht eingehalten werden, profitiert nur die eine Seite. Wir hätten uns einen lebendigen, offenen und grünen Postplatz für die Stadt Zug gewünscht, auf dem verschiedenste Veranstaltungen stattfinden könnten. Dies wird nun leider ein Wunsch bleiben, da nur der obere Teil umgesetzt wird.

Karin Hägi, Präsidentin SP Stadt Zug, Zug


Mit 58 Prozent Ja-Stimmen hat das Stadtzuger Stimmvolk der Initiative «Ja zu Gewerbe und Läden in der Altstadt» zugestimmt. Vielen herzlichen Dank hierfür! In einer Zeit, in der sich das Gewerbe, und insbesondere der Detailhandel in einem schwierigen Umfeld behaupten müssen, ist es ungemein wichtig möglichst viele Steine aus dem Weg zu räumen. Die Erhaltung der Parkplätze ist ein Schritt in die richtige Richtung. Noch einmal vielen herzlichen Dank.

Roman Küng, SVP Stadt Zug, Zug


Mit der Abstimmung vom 10. Juni hat das Stadtzuger Stimmvolk ein klares Verdikt gefällt. Dies nach einem emotionalen Abstimmungskampf, welcher leider mit wenig souveränen Drohungen durch den Stadtrat verbunden war. Das ist beim Souverän nicht gut angekommen. Bemerkenswert ist die gezeigte Solidarität der verschiedenen Quartiere der Stadt Zug mit der Altstadt und mit dem dortigen Detailhandel. Das Volk hat eine klare Haltung gezeigt. Es sollen keine weiteren Parkplätze aufgehoben werden sollen, wie dies seit Jahren vom Stadtrat in kleinen Schritten immer wieder an verschiedenen Orten still und leise praktiziert wurde – mit immer wieder neuen Begründungen.

Der Grundsatzentscheid soll vom Stadtrat zukünftig respektiert werden – es braucht beides; Parkhäuser und oberirdische Kurzzeitparkplätze. Die SVP Stadt Zug freut sich sehr und fühlt sich in ihrer Haltung einmal mehr bestätigt. Bereits vor 10 Jahren bekämpfte die SVP Stadt Zug den damaligen faulen Kompromiss am Postplatz gemeinsam mit dem Gewerbeverein mit einem Volksreferendum, damals leider erfolglos. Die meisten Gegner von damals müssen uns heute Recht geben. Durch einen heute geeinten Gewerbe- und Detailhandel konnte am 10. Juni der damalige, für die Altstadt nachteilige Entscheid durch die Inititative korrigiert werden. Die SVP Stadt Zug dankt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für ihren weisen Entscheid und die damit gezeigte hohe Stimmbeteiligung. Der Entscheid zeigt auch, dass die vergangenen Gebührenentscheide des Stadtrates kaum dem Volkswillen entsprachen und weitere Entscheidungen aus den beiden Sparprogrammen in verschiedenen Bereichen heute neu beurteilt werden müssten.

Gregor R. Bruhin, Fraktionschef SVP Stadt Zug, Zug

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.