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Leserbrief

Pilzsammler schubladisiert

Treibjagd auf Pilze, Ausgabe vom 26. September
Heinz Schoch, Engelburg Pilzverein Toggenburg

Was ist eine Treibjagd? Kurzerklärung in Wiktionary: «Art der Jagd, bei der das Wild von Treibern zu den Jägern/Schützen gescheucht wird». Was hat bitte Pilze sammeln mit einer Treibjagd zu tun?

Ich höre heraus, dass die Schreiberin noch nie ein kulinarisches Erlebnis mit Pilzen hatte; macht nichts, muss nicht sein. Der Artikel ist tendenziös geschrieben. Er schubladisiert Pilzsammler als Freaks, die in den Pilzen ein Hipster-Accessoire sehen. Der Artikel offenbart, dass die Schreiberin nicht viel Ahnung von Pilzen hat. Neben echter Aufklärung lese ich, was das Essen von Pilzen generell anbelangt, Pauschalplätze wie «bei Verzehr Nebenwirkungen von Magenverstimmung bis…», das ist bedenklich. Gruselig und gefährlich wird’s, wenn im Tagblatt steht, dass es Pilze gibt, die roh tödlich giftig sind, gekocht aber eine gute Mahlzeit ergeben.

Einer dieser tödlich giftigen Pilze ist der grüne Knollenblätterpilz. Er ist laut Fachliteratur schmackhaft im Verzehr. Die Schreiberin hat allerdings vergessen hinzuzufügen, dass dann im schlimmsten Fall der Tod vor der Tür steht. Leider ist davon auszugehen, dass alle roh tödlich giftigen Pilze auch gekocht tödlich giftig sind, dessen sollten sich die Tagblatt-Leser bewusst sein.

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