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Leserbrief

Mit Barbara Gysi für die Rechte der Frauen

«Frauenfrage im Realitätstest», Ausgabe vom 19. Oktober.
Guido Berlinger-Bolt, St.Gallen, Politischer Sekretär der SP Kanton St.Gallen

In ihrem Kommentar zur PräsidentInnenwahl für den Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) zieht Frau Kleck einige richtige und einen falschen Schluss. Zu den richtigen gratuliere ich ihr: Die Schweiz kennt viele Mentalitäten und Sprachen. Zur Besetzung von Spitzenämtern spielen in diesem Land immer auch Geschlecht und Heimatkanton, Sprache und Herkunft eine wichtige Rolle. Bisweilen etwas zu stark für meinen Geschmack, aber über den lässt sich natürlich streiten.

Zentral bei der Besetzung eines Spitzenamts, wie es das Präsidium des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes ist, sollten die Persönlichkeit der Kandidierenden, ihre politische Position und Durchschlagskraft und ihre Vision für das Amt stehen. Und genau hier liegt der eine falsche Schluss in Doris Klecks Kommentar. In der lapidaren Bemerkung nämlich, Pierre-Yves Maillard sei «nun halt aber der bessere Kandidat» fürs SGB-Präsidium. Erstaunlich, wie einseitig Kleck Führung und Durchsetzungsfähigkeit beurteilt, sie orientiert an den typisch männlichen Attributen.

Aus meiner Arbeit als Politischer Sekretär der SP Kanton St.Gallen und der engen Zusammenarbeit mit der SP Schweiz kenne ich Barbara Gysi sehr gut. So stelle ich hier klar: Als Vizepräsidentin der SP Schweiz prägt Barbara Gysi den Kurs der SP Schweiz massgeblich und im Zentrum der Parteispitze mit. Barbara Gysi politisiert vorausschauend und mit einem klar sozialen Kompass und seit ich sie kenne mit ausserordentlich grossem Einsatz für die Frauenrechte. Barbara Gysi tut dies mit sehr grossem politstrategischen Gespür, mit politischer Weitsicht und mit viel Menschlichkeit. Gleiches trifft auch auf ihre Arbeit für die Kantonalpartei zu.

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