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Leserbrief

Konsequente Neutralitätspolitik macht die Schweiz glaubwürdiger

Doppeladler, Cervelat und Gülle, Ausgabe vom 31. Juli

Was ist das eigentlich – ein Schweizer, eine Schweizerin? Diese Frage stellt die Redaktion zu Beginn ihres Artikels zum 1.August. Auf die Antwort wartet man vergeblich, im Gegenteil: Wer glaubt zu wissen, was schweizerisch ist, wird in eine fremdenfeindliche Ecke gerückt. Wohin es einige Redaktoren seit langem zieht, zeigt die Karikatur mit dem verknöcherten und vertrottelten Schweizerlein und der Schweizer Fahne mit einer Stacheldraht umzäunten Schweiz inmitten Europas. Sicher wissen ausser mir noch andere Leserinnen, was zum Schweizersein gehört. Die innere Verbundenheit mit den Säulen der Schweiz: direkte Demokratie, Föderalismus, immerwährende bewaffnete Neutralität, Freiheit und Unabhängigkeit der Schweiz als Ganzes und ihrer Bürger: Damit ist eine weitere Einbindung in die EU nicht kompatibel.

Zum Schweizersein gehört die Weltoffenheit, die den Schweizern allein schon wegen ihrer geografischen Lage seit jeher eigen war. Die Bereitschaft, als souveräner Staat mit den Nachbarn und mit allen Menschen und Völkern dieser Welt in Frieden und kulturellem wie wirtschaftlichem Austausch zu leben. Die Verpflichtung der neutralen Schweiz, Hilfe zu leisten in einer Welt voller Not. Nicht dazu gehört die Teilnahme der Schweizer Armee an Nato-Manövern. Damit würden weitere Gelder frei für die Arbeit des IKRK, für die Entwicklungshilfe, wie sie die Deza leistet, vor Ort mit den Menschen zusammen.

Dazu gehört selbstverständlich auch die Gewährung des Asylrechts für politisch verfolgte Menschen. Und nicht zuletzt wäre die Schweiz mit einer konsequenten Neutralitätspolitik auch wieder glaubwürdiger für ihr Angebot der Guten Dienste.

Marianne Wüthrich, Wil


Doppeladler, Cervelat und Gülle sind offensichtlich die wichtigsten Dinge, welche dem Leiter Publizistik der Regionalmedien der NZZ-Mediengruppe zu unserem Nationalfeiertag in den Sinn kommen. Trotzdem er selber schreibt, dass 29,3 Prozent der in der Schweiz lebenden Personen im Ausland geboren wurden, glorifiziert er in seinem zweiseitigen Artikel die ungesteuerte Einwanderung und verschliesst sich vor allen Problemen, welche unserem Land und ihren Steuerzahlern damit erwachsen. Ob er die richtige Besetzung für seinen Job ist?

Willi Schwarz, Felben-Wellhausen


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