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Leserbrief

Hormone werden seit Jahrzehnten missbraucht

Christoph Ammann, Uesslingen

Zur Kritik an Bischof Huonder im Artikel von Balz Bruder. Gut, wenn das so sein muss, dass ein Journalist, wie der Begriff sagt, aus der Erfahrungstiefe des Tages seine Weisheiten herholt, dann müsste sich ein solcher Schreiber aber auch darauf beschränken und sich wirklich an den Tag halten und nicht meinen, man könne die katholische Kirche aus der Froschperspektive des Tages heraus kritisieren: Das, Herr Bruder, genügt einfach nicht.

Wenn man sich schon als Journalist einem solchen Thema wie der Enzyklika «Humanae vitae» widmet, dann genügt es heute nicht, die ewiggestrigen Kritiker zu präsentieren, als wäre man das Vereinsblättchen der Kirchenkritiker, auch wenn man noch so ihrer Meinung ist.

Der freie Journalist ist für den Leser nur dann von Wert, abonniert zu werden, wenn dieser die Kritiker – in unserem Falle die Kritiker der katholischen Kirche – zu hinterfragen versteht. Sie taten es nicht. Wo haben Sie in den letzten zwanzig Jahren gelebt, dass Sie nicht mitbekommen haben, dass das allergrösste Fiasko, das der Menschheit noch bevorsteht, die Folgen der Freisetzung Abermilliarden von Schwangerschaftshormonen betrifft.

Seit 50 Jahren missbrauchen wir die Hormone zur Verhütung von Leben, seit ebenso vielen Jahren missbrauchen wir die Hormone zum übernatürlichen Wachstum von Tieren, und seit ebenso vielen Jahren bombardieren wir die Welt mit Antibiotika.

Haben Sie von den Folgen noch nichts gehört? Das Bienensterben als Folge einer herabgesetzten Fruchtbarkeit, das Unfruchtbarwerden der Fische in allen Weltmeeren, das Verschwinden der Vögel und Schmetterlinge, die Abnahme der Fruchtbarkeit bei Frau und Mann.

Es gibt gar keinen besseren Ausdruck dafür, als wie ihn Bischof Huonder geprägt hat: Eine Kultur des Todes zelebrieren wir da, nichts anderes. Auf welcher Seite das Eigengoal gefallen ist, das fragen Sie am besten einen der Schiedsrichter der WM, da kann Ihnen jeder Auskunft geben.

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