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Leserbrief

Göttlicher Beistand für Gletscher

Willi Aerne, Staad

Der Beginn der Aufzeichnungen um 1850 fällt grosso modo mit dem Ende der kleinen Eiszeit zusammen. Dass es seither wieder wärmer wird, ist daher zu erwarten. Die Gletscher, die jetzt am Schmelzen sind, entstanden während der kleinen Eiszeit, zwischen 1450 und 1850.

In der Gemeinde Fiesch im Wallis wurden seit 1678 während über 330 Jahren Prozessionen gegen das Wachstum des Aletschgletschers abgehalten. Nachdem sich dieser um etwa 3,5 Kilometer zurückgezogen hatte, sah sich der Präfekt des Bezirks Goms veranlasst, etwas zu unternehmen. Er ersuchte 2009 den Papst um Bewilligung, in Zukunft göttlichen Beistand für das Gletscherwachstum erbitten zu dürfen. Da dem Ersuchen entsprochen wurde, wird seit 2012 jeweils am 31. Juli eine Prozession zu diesem Zweck abgehalten.

Zur Römerzeit waren die Alpen ganz oder weitgehend eisfrei, und die Temperaturen waren höher als heute. Auch die Waldgrenze lag wesentlich höher als heute. Das hat der Berner Geologe Christian Schlüchter anhand von Holzstücken, die er vor Gletschern gefunden hat, nachgewiesen.

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