Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Leserbrief

Für und Wider die Parkplätze am Zuger Postplatz

Weitere Meinungen zu den Parkplätzen auf dem Postplatz (Abstimmung am 10. Juni)
Agathe Steinle, Zug

Seit Jahren klagt das Gewerbe in der Altstadt über den schleichenden Niedergang der Geschäfte. Ich habe volles Verständnis dafür!

Das Einkaufsleben findet in Zugs Zentrum in der Metalli, auf dem Bundesplatz und in der Bahnhofstrasse bis zum Postplatz statt. Doch vom Café Plaza über den Postplatz spaziert kaum jemand weiter, da der Platz mit unfreundlichen Übergängen und mit öden Parkplätzen für die Fussgänger als abweisende Barriere wirkt. Wenn sich das nun mit den Parkplätzen im Parkhaus Postplatz ändern könnte, dann sollte das Gewerbe in der Altstadt diese Chance packen und mithelfen, eine fussgängerfreundliche, einladende «Brücke» in die Altstadt zu gestalten und sich nicht weiterhin hinter der Blechbarriere zu verschanzen: Das hat die letzten Jahrzehnte auch wenig gebracht.

Agathe Steinle, Zug
_________________________________________

Es ist ja schön und gut zu sagen, dass wer in der Altstadt einkaufen will, zu Fuss kommen solle. Nur: Ich kann und will meinen Kunden nicht vorschreiben, wie sie unterwegs sein sollen, ob zu Fuss, mit dem Velo, den ÖV oder mit dem Auto. Ich will auch nicht darüber werten, was besser oder schlechter ist. Das soll jeder frei für sich entscheiden. Tatsache ist, dass viele, die in der Altstadt einkaufen, das Auto nutzen. Heute ist das kein allzu grosses Problem, weil es an verschiedenen Orten noch Kurzzeitparkplätze gibt. Meine Kunden schätzen das. Sie wollen – vielfach auch spontan – vorbeischauen und dafür keine lange Strecke zurücklegen müssen. So schwer mir das zu sagen fällt, aber das Aus für die Parkplätze würde sich sehr negativ für meine Boutique und viele andere Geschäfte auswirken. Ohne die wenigen Parkplätze, die noch vorhanden sind, wird die Altstadt bald ein toter Stadtteil sein. Das Zuger Stimmvolk hat es in der Hand, indem es am 10. Juni Ja zu einer lebendigen Altstadt sagt.

Doreen Dietrich, Doema Boutique Kolinplatz, Zug
_________________________________________

«Nein, es ist überhaupt keine Zwängerei, die den Befürwortern der Parkplätze auf dem Postplatz angedichtet wird. Innerhalb von 10 Jahren hat sich die Situation im besagten Areal dramatisch verändert, indem der Stadttunnel bachab geschickt worden ist. Es gilt nun, sich den angepassten Verhältnissen anzupassen und die Situation neu zu analysieren. Das Resultat ist klar! Um den Exodus der Läden, Geschäfte und dem Gewerbe verhindern zu können, muss man in den Zentren Parkplätze zur Verfügung stellen und nicht aufheben. Jeder verlorene Arbeitsplatz ist einer zuviel, auch wenn viele das Gefühl haben, dass das ja alles nicht so schlimm sei. Geben wir den Kunden der Zentrumsgeschäften weiterhin die Möglichkeit im Zentrum zu parkieren und sagen nun JA zur Initiative zur Erhaltung der Parkplätze. Das Gewerbe dankt ihnen!»

Adrian Risi, Zug
_________________________________________

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.