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Leserbrief

Frei, ohne Handy

Abschalten ist nicht die Lösung, Ausgabe vom 17. August
Hanspeter Michel, Teufen

Und ob! Ich bin knapp vierzig und habe mich vor über zwei Jahren von meinem Handy getrennt, mein Facebook- Account gelöscht. Die Dame bei Swisscom konnte es kaum glauben, dass ich Abo und Nummer endgültig kündigen und nicht – wie sie sich mehrmals rückversicherte – zu einem anderen Anbieter wechseln wollte.

Seither lebt es sich für mich ganz frei und unabhängig. Ich bin selbstständig und tagsüber im Geschäft und abends zu Hause telefonisch und per E-Mail erreichbar. Das reicht mir völlig. Auch ich schätze die Errungenschaft des Internets und pflege mein (nun pralleres) E-Mail-Postfach regelmässig. Doch wie gut tut es, wieder einmal ein, zwei Stunden mit einem wirklichen Freund zu telefonieren oder sich mit jemandem ganz in Fleisch und Blut zu treffen! Sparbillette für den Zug oder eine Wegbeschreibung kann ich auch zu Hause ausdrucken. Es braucht, wie «früher», halt einfach etwas mehr Disziplin und Vorbereitung.

Dafür geniesse ich wieder ein verbindlicheres Leben, in dem das Einhalten von Abmachungen und Pünktlichkeit wieder wichtiger sind. Auch wenn ich jedem seinen «Knochen» von Herzen gönne – mir lässt das Leben ohne wieder mehr Zeit im Hier und Jetzt. Und ja, auch ich habe Familie und bin oft unterwegs. Doch Abschalten war für mich definitiv die Lösung.

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