Leserbrief

Fehlen der Insekten ist bedenklich

Erika Sprenger, Ettenhausen
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Die Vernichtung der Insekten hat einen bedenklichen Punkt erreicht. Der Lavendel blüht, und keine Bienen, Wespen oder Hummeln besuchen den Lavendel, um sich daran zu nähren. Eine einsame Hornisse und ein einziger Zitronenfalter sind sichtbar. Die Rosen sind besetzt mit Blattläusen, aber kein nützlicher Marienkäfer ist vorhanden. Die Rücksichtslosigkeit, die Interesselosigkeit, das Nichtwissen um die Schädigungen in der Natur haben die Menschen dazu getrieben, unsere Umwelt aus lauter Gier nach finanziellen Gewinnen zu vernichten. Das Traurige daran ist, dass die Politiker ihre Augen und ihren Verstand zu Gunsten der Marktwirtschaft verschliessen. Der Konsument will nur makelloses Gemüse und Früchte, ohne zu bedenken, wie viel Giftstoffe in diesen Produkten vorhanden sind.