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Leserbrief

Federer soll sich schämen

Salzkorn vom 12. Juli
Jürg Graf, Balgach

Roger Federer hat einen Vertrag mit Uniqlo, Japan, über 300 Millionen Franken in 10 Jahren. 30 Millionen pro Jahr, 2,5 Millionen pro Monat und 80000 Franken pro Tag. Federer bereichert sich an den Armen und ärmsten Näherinnen in Indonesien. Was für eine Gier – unser hoch bejubelter Tennisstar! Stellen Sie sich vor, die Firma beschäftigt 80000 Näherinnen weltweit zu einem Lohn von etwa 2 Dollar pro Tag, macht 60 Dollar pro Monat. Gäbe Federer jeder Näherin 1 Dollar pro Tag, dann verdienten sie 90 Dollar pro Monat. Sie hätten genug zu essen, könnten einmal im Monat ins Kino oder ihre Blechhütte verbessern. Unglaublich, was 1 Dollar mehr pro Tag bewirken kann. Was, wenn nur 2000 Beschäftigte in der Firma sind. Rechnen Sie selber. Und dann ist da noch die 30-Milliönchen-Afrika-Stiftung. Lächerlich und reine Imagepflege, und wir fallen alle darauf herein. Federer dürfte annähernd Milliardär sein. Für mich ist er gestorben.

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