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Leserbrief

Existenzielle Fragen unverkrampft angesprochen

Brauchen Kinder Gott?, Ausgabe vom 8. September

Es ist wunderbar, wenn Kinder Fragen über das Woher, Warum, Wozu und Wohin stellen. Im Grunde sind es genau die existenziellen Fragen, die auch Erwachsene haben. Wie gut ist es, wenn wir dann Antworten haben. Die erste mögliche Antwort lautet: Am Anfang war Materie und hat mittels Zufall den Menschen und dessen Geist hervorgebracht. Folglich ist es auch purer Zufall, dass du da bist. Wenn du dann mit 10 oder 100 Jahren stirbst, ist alles aus.

Die zweite Antwort lautet: Im Anfang war Gott, welcher Geist ist. Er hat mittels Intelligenz Materie und alles Leben geschaffen. Du bist also da, weil Gott dich gewollt hat und dich liebt. Er möchte mit dir Gemeinschaft haben und bietet dir das ewige Leben an, welches über den leiblichen Tod hinaus geht. Jesus sagt: «Ich versichere euch: Wer meine Botschaft hört und an Gott glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben.

Er wird nicht für seine Sünden verurteilt werden, sondern ist bereits den Schritt vom Tod ins Leben gegangen.» (Joh. 5, 24) Es ist wichtig, dass wir den Kindern die biblische Botschaft nicht vorenthalten, damit sie selber eine weise Entscheidung treffen können.

Norbert Gerschwiler, Arnegg



Lieber Herr Renggli. Ihre Randnotiz «Brauchen Kinder Gott?» gefällt mir. Sie schneiden mit Ihrer Frage direkt, offen und unverkrampft ein Thema an, das man und frau ansonsten eher privat oder gar nicht bespricht. Ich gehe davon aus, dass sich viele Mütter, Väter oder Begleitpersonen von Kindern ähnliche Fragen stellen. Meine Antwort auf Ihre Frage lautet: Ja, Kinder brauchen Gott. Kinder kommen ja direkt von Gott. Einen möglichen Weg beschreiben Sie gleich selber.

Christen und Christinnen haben die Chance, die Geschichte von Jesus zu betrachten. Lesen Sie zum Beispiel einmal einige Kapitel in einem der vier Evangelien. Achten Sie darauf, wie Jesus die Frage nach Gott selber lebt und beantwortet. Oder hören Sie, was Jesus seinen Freunden antwortet, welche die Kinder von ihm fernhalten wollen (Markus-Evangelium 10, 13–16). In einer schönen Bibelübersetzung von Albert Kammermeyer heisst es da: «Lasst doch die Kinder zu mir kommen und weist sie nicht ab!

Denn für Menschen wie sie ist Gottes neue Welt bestimmt. Hört, was ich euch sage: Wer sich Gottes neue Welt nicht schenken lässt wie ein Kind, dem bleibt sie verschlossen.» Lieber Herr Renggli, ich bin überzeugt, Sie geben Ihren Kindern mehr, wenn Sie sie auch so begleiten, dass sie mit Ihnen zusammen Jesus und Gott entdecken dürfen.

Hildegard Aepli, St.Gallen Pastoralassistentin in der Dompfarrei St.Gallen


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