Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Leserbrief

Es geht um eine Liebe, die sich freut

«Du gehörst mir», Ausgabe vom 21. August
Gabriela Helbling, Berneck

Ich finde es absolut anmassend von der Buchautorin zu behaupten, dass Eifersucht der Gradmesser für die Intensität einer Liebe sei. Als ich den Artikel las, dachte ich zuerst: «Die will provozieren.» Aber offenbar publiziert sie solches tatsächlich und den Verlag stelle ich damit absolut in Frage.

Psychologisch liegt es auf der Hand, dass Eifersucht mit dem Selbstwertgefühl zu tun hat. Die Autorin betont: «Eine schöne Liebeserklärung finde ich übrigens den Satz ‹Du gehörst mir›». Da wird mir nur schlecht. Niemals gehört mir ein anderer Mensch und ich mag niemand anderem gehören.

Die Liebe ist frei und lässt sich nicht binden. Damit spreche ich nicht von dem Ausleben der freien Liebe, sondern von der Tiefe des Herzens, der Liebe, die sich freut, wenn es dir gut geht. Und da hat kein Eifer Platz, der nach Leiden sucht. Da lob ich mir Jorge Bucay mit seinem Gedicht «ich will – quiero».

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.