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Leserbrief

Eine rollende Sardinenbüchse

Gerhard Huser, St.Gallen

In der Vergangenheit wurde viel über die notwendige Modernisierung der Appenzeller Bahnen berichtet. Besonders die Verantwortlichen liessen dabei keine Gelegenheit aus, das Grossprojekt in den höchsten Tönen zu loben. Nachdem sich nun seit dem Wochenende die neuen Tango-Kompositionen in der Praxis bewähren müssen, dürften Fahrgäste, die mehr als nur eine kurze Strecke unterwegs sind und vielleicht sogar mit Gepäck reisen, alles andere als begeistert sein.

Das neue Rollmaterial (von Zügen zu sprechen wäre eine Anmassung) wurde derart platzoptimiert, dass keinerlei Sitzkomfort mehr übrig geblieben ist. Dicht an dicht (Tango?!) quetscht man sich widerwillig in die rollende Sardinenbüchse und wird darüber hinaus auch noch andauernd von anderen Fahrgästen angerempelt, die sich durch die schmalen Gänge zu manövrieren versuchen.

Es ist wahrlich ein Graus und stellt meines Erachtens einen Tiefpunkt in der Geschichte der Beförderung auf Schienen dar! Wer da noch von massiven Frequenzsteigerungen träumt, dem ist nicht mehr zu helfen!

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