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Leserbrief

Eine lebendige Kirche

Zum Leserbrief «Huonder und sein Kompetenzzentrum für Sexualtriebe» in der Ausgabe der «Zuger Zeitung» vom 3. Juli.

In seinem Leserbrief führt der Neuheimer FDP Kantonsrat Marcel Peter einen Rundumschlag gegen die katholische Kirche. Vorlage dazu lieferte ihm der abtretende Churer Bischof Vitus Huonder. Dieser lehnt eine Empfängnisverhütung ab und bezeichnet eine solche als «Kultur des Todes». Bischof Huonder ist für seine extremen Ansichten bekannt und Sprachrohr einer sehr kleinen ultrakonservativen Gruppierung. Gegen eine Kritik an Huonders Ansichten ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Doch was sich der Neuheimer FDP Kantonsrat da in seinem Leserbrief erlaubt hat, sprengt jegliche Grenzen des Anstandes und ist eine Beleidigung sowohl für Priester und Bischöfe wie auch für gläubige Katholiken. So ortet Marcel Peter im «Verein katholische Kirche» ein «Kompetenzzentrum für den Umgang mit Sexualtrieben». Zur Führung der katholischen Kirche kommt ihm lediglich der Spruch «Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken» in den Sinn. Unser Kantonsrat täte gut daran, sich einmal mit dem Leben und der Lehre von Papst Franziskus zu beschäftigen. Vielleicht hätten er und seine neoliberalen Mitstreiter dann ihre Motion zur «Senkung der Steuern bei hohem Vermögen» nicht eingereicht. Die Notwendigkeit ihres Vorstosses begründen die Motionäre an folgendem Beispiel: Besitze jemand im Kanton Zug ein steuerbares Einkommen von 400 000 Franken und ein Vermögen von 132 Millionen Franken müsse dieser Steuerpflichtige die (ihrer Ansicht) zu hohe Summe von 500 000 Franken Steuern bezahlen. Diese Motion ist beim Regierungsrat noch hängig. Glücklicherweise beschäftigt sich unsere Bevölkerung kaum mit solchen Luxusthemen. In Neuheim haben wir eine aktive und lebendige katholische Kirche, welche sich den Sorgen und Nöten der einfachen Leute annimmt. Priester, Pfarreileiter und viele ehrenamtlich tätigen Personen sind dafür verantwortlich und geben dazu ihr Bestes. Ihnen dazu an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Franz Felder, alt Kirchenratspräsident, Neuheim

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