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Leserbrief

Eine Initiative, die beschäftigt

Leserbrief zur Hornkuh-Initiative vom 25. November.
Friedrich Fröhlich, Zihlschlacht

Die Initiative gegen hornlose Kühe beschäftigt mich als Senior-Landwirt sehr. In meinen ersten Jahren als Landwirt errichteten wir als einer der ersten Betriebe einen Laufstall für die Aufzucht der Rinder. Eines der Hindernisse war, dass die grösseren Tiere die kleineren verdrängten. Es blieb uns keine andere Wahl als das Enthornen der Tiere einzuführen, das auch Neuland in der Schweiz war. Mit dem Enthornen der Tiere war der Laufstall geboren und sehr empfehlenswert.

Wenn ich so die Personen betrachte, die gegen das Enthornen abstimmen werden, sind es Grüne und Naturschützer, das bin ich auch. Ich sehe aber zum Beispiel auch die vielen Hunde, Katzen, Hengste, und Kaninchen, denen der Trieb zur Sexualität durch Kastration weggenommen wird, nur dass wir mit ihnen Spass haben können. Die meisten werden dann in Kürze überfettet, und sind nur noch als Kuscheltiere zu gebrauchen. Die Verstümmelung führt zu Charakterveränderungen. Da frage ich mich, wo beginnt Tierquälerei? Ich empfehle allen, die beschnittene Tiere halten, Nein zu stimmen in der Hornfrage, sonst sind sie nicht mehr glaubwürdig, oder gelten als Egoisten.

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