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Leserbrief

Die Hornkuh-Initiative beschäftigt die Ostschweizer

Leserbrief zur Hornkuh-Initiative vom 25. November.
Renato Werndli, Eichberg

Es ist bezeichnend, dass nach Jahrzehnten kritikloser Enthornung von Kälbern endlich geprüft und festgestellt wird, dass dies nicht einfach, wie zu Unrecht versichert, einen kurzen Schmerz, sondern oft gar lebenslange Beschwerden verursacht. Was wurde nicht schon alles behauptet, um unser unfaires Verhältnis zu Tieren zu rechtfertigen: Descartes lehrte vollen Ernstes, Tiere seien Automaten ohne Bewusstsein. Und auch die Kirche schaffte es Jahrhunderte, glauben zu machen, dass Tiere nicht wie Menschen beseelt und damit praktisch vogelfrei seien.

Wir müssen aufhören, ungeprüft bagatellisierende Unwahrheiten über Tiere zu verbreiten, nur damit wir unsere Macht der Stärkeren ausnützen und ohne schlechtes Gewissen aus ihnen Nahrung, Kleider und Versuchstiere machen können. Wir sollten endlich akzeptieren, dass Tiere nicht für uns, sondern mit uns auf der Erde sind. Darum unbedingt ein Ja zur Hornkuh-Initiative als kleiner Beitrag zum Grundprinzip des Tierschutzes: «Tiere einfach in Ruhe lassen».

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