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Leserbrief

Das Vertrauen in die Post AG ist mehr als angeschlagen

Postauto zahlt und mauert, Ausgabe vom 22. September.

Wer soll das bezahlen? 205 Millionen Franken hat sich die Post über Jahre unbemerkt erschlichen. Ich frage mich, wie dies in unserem gut überwachten Staat überhaupt möglich war? Wer kommt jetzt für den Schaden auf? Werden die Verantwortlichen jetzt zur Rechenschaft gezogen oder wird ein Deal unter «Freunden» vollzogen? Ich frage mich, wo die 205 Millionen Franken im aktuellen Postunternehmen eingespart werden. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dies beim «normalen» Postpersonal sein wird. Wer genau hinsieht, bemerkt, wie die Pöstler ohne Pausen wie Formel-1-Fahrer durch die Strassen sausen.

Weiter würde mich interessieren: Wie leert der Postchauffeur in der postmodernen «Taktfahrplan»-Phase seine Blase? Danke, liebe Postangestellte, für euern täglichen Einsatz. Ist es im Sinn der Post, dass der fehlende Betrag bei Postmitarbeitern und Kunden eingespart wird? Braucht es nicht ein Gremium, das auch unsere Staatsbetriebe überwacht? Ist das gerecht, dass der Steuerzahler an der Nase herumgeführt wird? Nein, das kann es nicht sein. Darum, liebe Postverantwortliche auf der obersten Leiter, übernehmt Verantwortung und arbeitet ehrlich weiter.

David Berlinger, Zihlschlacht


Die Postbus-Manipulation könnte eventuell nur der Anfang von Aufdeckungen sein. Von der Teppichetage bis hin zur Bundesrätin haben alle ihre Verantwortung nicht wahrgenommen. Das Vertrauen in die Post AG und in die Leiterin der Uvek ist mehr als angeschlagen. Braucht es CEOs mit allerlei Managertiteln, die mit einem merkwürdigen Verständnis von Recht und Ordnung ihre Entscheidungen treffen, hoch bezahlt sind und ausserdem noch 300000 Franken Boni erhalten?

Für ihren Beschiss an den Steuerzahlern werden sie reichlich belohnt. Was machen die Post Com, die Postaufsicht, der Verwaltungsratspräsident und eine Bundesrätin, die ihren Laden nicht im Griff haben? Was macht die Aufsichtsbehörde, kontrolliert sie nur ihre eigenen Saläre? Mit dieser Management-Zusammensetzung habe ich das unangenehme Gefühl, dass uns in nächster Zeit die Poststellenschliessungen mit ähnlichen getürkten Varianten präsentiert werden.

Die Verantwortlichen der Post AG zeigen ein armseliges Geschäftsniveau. Wurden die Poststellen-Manager für jede geschlossene Post zusätzlich mit einer Erfolgsprämie belohnt? Der Steuerzahler bezahlt die Saläre und Boni! Es ist dringend notwendig, auch bei den Poststellenschliessungen eine unabhängige Prüfungskommission einzusetzen.

Erika Sprenger, Ettenhausen


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