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Leserbrief

Das Restaurant soll so bleiben wie bisher

Zum «Sunneschmatz» in Oberägeri und zur Vorlage der Gemeindeversammlung vom 11. Juni.

Die Fahrhabe beziehungsweise die mobile Einrichtung des Hafenrestaurants ist so langsam ins Alter gekommen und sollte mittelfristig ersetzt werden. Die neue Fahrhabe kann in vorfabrizierter Holzbauweise in moderner Form erstellt werden. Vom äusserlichem Bild muss es ja nicht in einem Chaletstil gehalten werden oder dem goldigen Kiosk am Zugersee im Design entsprechen. Im Ägerital haben wir ja einige innovative Holzbetriebe.

Wenn in der neuen Fahrhabe stationäre Unterterrainanschlüsse für Wasser/Kanalisation nicht bewilligt werden, so kann am geplanten Standort des Kiosks auf der Nordseite der Studenhütte ein Wasseranschluss und somit ein Geschirrspüler mit der entsprechenden Abwasserleitung erstellt werden. So kann der «Sunneschmatz»-Betreiber seinen Gästen die Mahlzeiten anstatt in kompostierbaren Einwegtellern und Bechern endlich im Keramikgeschirr und mit richtigen Gläsern servieren. Und er kann mit dem Einsatz eines Geschirrspülers einen lang gehegten Traum verwirklichen.

Ich denke, dass der geplante Umbau der Studenhütte in ein neues öffentliches Restaurant eine sehr hohe sechsstellige Summe verursachen wird. Weitere zusätzliche Kosten für den Umbau der öffentlichen WC-Anlagen sind auch noch zu berücksichtigen. Ein neues temporäres Provisorium «Sunneschmatz» wird für einen tiefen bis mittleren fünfstelligen Betrag umsetzbar sein. Wenn ich mich mir überlege, mit welchen Kosten die aufwendige Seeufergestaltung verbunden war und wie teuer das meiner Meinung nach wirklich tolle neue Hallenbad in den Büchern geführt wird. Das sollte doch umsetzbar sein.

Als neuer Pächter für das öffentliche Restaurant wäre Herr B. Neuweiler ausdrücklich nicht vorgesehen? Weshalb nicht? Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Am Zugersee in Zug ist das Café, also der goldige Kiosk, nicht als mobile Fahrhabe sondern als stationäres Gebäude erstellt worden. Es wäre schön, wenn die Gemeindebehörde über ihren Schatten springen könnte. Im Namen von sehr vielen Einwohnern, lasst doch bitte alles beim Alten, natürlich mit einer neuen Fahrhabe. So muss sich in unserer Gemeinde auch wirklich niemand mehr schämen.

Auch die involvierten Wassersportvereine sind mit der jetzigen jahrelang praktizierten Lösung, so glaube ich, immer noch zufrieden. Der Segelclub mit seinem Clublokal bietet Ausbildungskurse für Kinder an, und leistet so einen wertvollen Beitrag an die Jugendförderung. Ich hoffe nicht, dass in diesem Fall weiterhin ein bitterer, fader Geschmack zurückbleibt.

Walter Trottmann, Oberägeri

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