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Leserbrief

Das ist eine Schande für Zug

«Neue Firmen sollen sich ansiedeln», Ausgabe vom 17. Mai

In der Ruessen, auf Gemeindegebiet von Baar, sollen neu 2,4 Hektaren bestes Kulturland eingezont werden. In der «Zuger Zeitung» wird dazu Siedlungsplaner Michael Camenzind mit folgenden Worten zitiert: «Von einer Verdichtung im Sinne des kantonalen Richtplanes wird hier abgesehen.» Das «produzierende Gewerbe ist auf Flächen im Parterre angewiesen» und man wolle auf freiem Feld «genügend Parkplätze» bauen. Als schlechtestes Argument wird noch angeführt, dass man bei verdichtetem Bauen den Knoten Sihlbruggstrasse ausbauen müsste, was «viel Geld kosten würde». Wenn Leute, die bei uns Siedlungsplanung betreiben, heute noch so argumentieren, ist das eine Schande. Dass der Baarer Bauchef das Ganze offenbar ebenfalls unterstützt, macht die Sache auch nicht besser. Zug verdiente weitsichtigere Planer und Politiker. In den letzten Jahrzehnten ist bei uns im Zugerland wertvollstes Kulturland in kaum vorstellbaren Ausmass durch Siedlungsbauten für immer verloren gegangen. Soll das nun so weiter gehen, indem wir in die Breite bauen, bis es keine Fläche in der Breite mehr gibt und wir merken, dass wir damit unsere Lebensgrundlage vernichtet haben? Es ist an der Zeit, endlich aufzustehen und als Bürger diese Fehlentwicklung zu bekämpfen. Hier sind auch die Jungen gefordert, denn es geht ja um ihre Zukunft.

Franz Felder, Neuheim

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