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Leserbrief

Das Horn und die Swissness unterstützen

Leserbrief zur Abstimmung vom 25. November über die Hornkuh-Initiative.
«Ein Eigengoal für das Tierwohl», Ausgabe vom 17. Oktober.
Georges Radzik, Uzwil

Mit dieser Überschrift wird Noch-Bundesrat Johann Schneider-Ammann (JSA) im Artikel zitiert. Aus der rein wirtschaftlichen Sicht betrachtet, mag dies wohl richtig sein. Nicht nur in der Human- auch in der Veterinärmedizin werden unsinnige Möglichkeiten geschaffen, Kälber werden enthornt, um der Evolution ein Schnippchen zu schlagen.

Die Argumente von JSA fallen sehr dürftig aus: Einschränkung der unternehmerischen Freiheit, (wir stimmen ja nicht über ein Verbot ab), Wirtschaftlichkeit des Freilaufstalles (Tierwohl auf Kosten des Profits), «Enthornung schadet den Tieren nicht». Das Gegenteil hat die Tierärztin und Professorin Claudia Spadavecchia, Vetsuisse-Fakultät Bern, festgestellt. Enthornte Kälber leiden wesentlich länger unter Schmerzen, als angenommen. Eine Langzeitstudie dazu fehlt.

Der Schweizer Tierschutz habe bereits mehrmals, aber ohne Erfolg, um eine Verlängerung der Studie beim zuständigen Bundesamt gebeten. Verhinderung auf Anweisung von JSA? Das Horn dient der Kuh mehr als zum Kampf, darum hat es die Evolution zugelassen. Ein Ja zum Horn, ein Ja zu Swissness.

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