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Leserbrief

Bessere Velowege nützen allen, auch den Autofahrern

Leserbriefe zur Abstimmung vom 23. September über den Veloartikel

In der Bundesverfassung müssen auch Velowege aufgenommen werden, denn in der Vergangenheit wurden gute Erfahrungen mit der Verankerung von Fuss- und Wanderwegen gemacht. Velowege erhalten damit die gleiche Stellung wie die Fuss- und Wanderwege. Dies gibt dem Bund die Möglichkeit, Velowege auf nationaler Ebene zu koordinieren und über diese zu informieren. Velofahrer sind auch Steuerzahler und dürfen vom Bund auch etwas erwarten.

Zuständig für Velowege bleiben ohnehin die Kantone und Gemeinden. Attraktivere, bessere und vor allem sicherere Velowege unterstützen den Trend zur Nutzung des Fahrrads auch für Fahrten zur Arbeit. Dies führt zur Entlastung der Strassen von Autos und des öffentlichen Verkehrs. Investitionen in den Veloverkehr sind Investitionen in die Zukunft. Jeder Autofahrer müsste dankbar für jedes Velo auf Schweizer Strassen sein. Die Schweiz will ein attraktives Tourismusland sein. In- und ausländische Velotouristen profitieren von besseren und sichereren Veloverbindungen. Stimmen Sie wie ich Ja zum Bundesbeschluss über die Velowege.

Stephan Tobler, Neukirch, Kantonsrat SVP


Der Bundesbeschluss zur Förderung des Veloverkehrs will Grundsätze festlegen und koordinieren. Vor allem aber ist es von herausragender Bedeutung, dass das Velo endlich als gleichberechtigtes Verkehrsmittel angesehen wird. Ich bin kein Sportler, aber benütze das Fahrrad oft und gerne (Arbeitsweg, Einkaufen, Ferien).

Wir Velofahrer wären dringend darauf angewiesen, dass uns Radwege ein effizientes Fortkommen ermöglichen würden und wir nicht jeden Tag ein «Häusereckrennen» veranstalten müssen. Viele Velowege sind so gebaut, dass die Unfallgefahr grösser statt kleiner ist. Wenn jetzt aber zum Beispiel Thomas Hurter (SVP) meint, diese Aufgabe könne beim Kanton und den Gemeinden bleiben, so irrt er. Es sind ja genau seine SVP-Kollegen, die ihn durch ihren Schlendrian grandios widerlegen.

Aktuelles Beispiel: In unserer Gemeinde Kradolf-Schönenberg wird ein Fahrradweg zwischen Buhwil und Schönenberg fertiggestellt. Für den Gemeinderat, fest in Händen der SVP und ihrem Juniorpartner FDP, reicht es, wenn es sich dabei um eine Naturstrasse handelt. Beraten wurden sie von einem Ingenieurbüro. Fazit: Der SVP in Kradolf-Schönenberg fehlt es am Willen, Wissen und Können, einen anständigen Radweg zu bauen. Was wir brauchen ist «Veloweg», statt «Velo weg!». Darum Ja, zum Bundesbeschluss zur Förderung des Veloverkehrs.

Armin Jäger, Kradolf


Das Velo verdient es, gleich wie die Wanderwege, Strassen und Bahnnetze, in unserer Verfassung erwähnt zu werden. Damit bekommt das Velo den Stellenwert, der ihm gebührt. Denn sein Potenzial ist beachtlich, wie man das in anderen Ländern bereits sieht. Der Anteil an regelmässigen Velofahrern ist in Schweden (16%), Dänemark (23%) und den Niederlanden (36%) deutlich höher als in der Schweiz mit einem Anteil von 8 Prozent.

Der Bundesbeschluss soll ermöglichen, dass die Infrastruktur für die Velofahrer verbessert wird und es auch zu weniger Unfällen kommt. Davon profitieren schlussendlich alle, weil es weniger Konflikte mit Fussgängern, mehr Platz im ÖV und weniger Staus für den Autoverkehr geben wird. Dass wir zudem unserer Gesundheit und der Umwelt etwas zuliebe tun, versteht sich von selbst. Deshalb stimmen wir am 23. September Ja zum Bundesbeschluss über Velowege.

Urs Oberholzer-Roth, Romanshorn, Grüne Partei


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