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Leserbrief

Bessere Bedingungen fürs Servicepersonal

Reto Altwegg, Felben-Wellhausen

Sehr geehrter Herr Laich, Präsident der Säntis Schwebebahn AG. Ich habe den Bericht über die Aktionärsversammlung der Säntis Schwebebahn in den Onlinemedien gelesen und mich einerseits gewundert über den Preisaufschlag von rund 10 Franken! Wenn die Touristen dies bezahlen – okay. Ein Vergleich mit dem Pilatus ist hier sehr weit hergeholt. So weit, so gut – aber dass Sie sich Sorgen machen um den Berufsnachwuchs im Gastgewerbe, erstaunt mich ein wenig. Es kommt mir vor wie im Sozial- und Gesundheitswesen – ein Fass ohne Boden. Erwartet wird bald ein Hochschulabschluss, um den alten Leuten oder den werdenden Müttern gerecht zu werden – bei Arbeitszeiten weit weg von Gut und Böse – und einem Lohn, der der Leistung des Personals bei weitem nicht gerecht wird.

Etwa so sieht es im Gastgewerbe aus – hohe Präsenzzeiten, absolute Flexibilität – und ein Lohn, der zu Diskussionen Anlass gibt. Sie animieren die Aktionäre, Werbung zu machen – meiner Meinung völlig deplatziert. Wenn Angestellte zum Beispiel im 80-Prozent-Pensum praktisch jedes Wochenende Mittel- oder Spätdienst haben und an der Aktionärsversammlung, bei Hochzeiten oder jeglichen Festivitäten rund 13 Stunden arbeiten, ist es reiner Hohn. Schaffen Sie für die Zukunft bessere Rahmenbedingungen für das Servicepersonal mit einem entsprechenden Lohn, dann kriegen Sie auch wieder junge Berufsleute, die gewillt sind, im Service und in der Küche zu arbeiten.

Ich gehe so weit zu sagen: Allen Berggasthäusern im Appenzellerland geht es einfach zu gut. Sie finden es völlig normal; solange der Tourist seine Aufwartung macht und der Schweizer Franken in ihren Kassen stimmt. Übrigens – auch ich bin Mitglied des Golfclubs Gonten. Wir können gerne mal ein paar Worte diesbezüglich wechseln.

Reto Altwegg, Felben-Wellhausen

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