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Leserbrief

Baumeister gefährden Gesundheit der Bauarbeiter

Leserbrief: «Stellenmeldepflicht ist hausgemacht», Ausgabe vom 4. Oktober.
Jacob Auer, Arbon, Regionalpräsident Unia Ostschweiz-Graubünden

In seinem Leserbrief behauptet Mathias Tschanen, Kantonsrat und Präsident des Baumeisterverbandes Thurgau, die Gewerkschaften würden in den aktuellen Verhandlungen um einen neuen Landesmantelvertrag aus ideologischen Gründen sinnvolle Lösungen blockieren. Sein Argument: Die Überregulierung im aktuellen Vertrag sei schuld an den vielen arbeitslosen Bauarbeitern.

Diese Position ist absurd: Als wären es die Gewerkschaften, die ältere Bauarbeiter entlassen und durch jüngere ersetzen, oder sie zu tieferem Lohn als Temporäre wieder einstellen. Aktuelle Zahlen aus der Branche sprechen eine deutliche Sprache: Seit einigen Jahren steigt die Zahl von Temporären über 50 markant an. Das traurige Fazit: Bauarbeiter chrampfen ein Leben lang, ruinieren sich ihre Gesundheit, und am Ende danken es ihnen ihre Chefs mit einem blauen Brief. Soweit die Fakten. Was wollen also die «sinnvollen Lösungen» der Baumeister effektiv?

Ganz einfach: Den Zwölf-Stunden-Tag normal machen. Dabei haben die Bauarbeiter schon heute viel zu lange Arbeitstage. Neun ordentliche Stunden auf der Baustelle, dann Überstunden und zwei Stunden Fahrzeit. Das ist heute die Realität. Dagegen wehren sich die Bauarbeiter. Meines Erachtens völlig zu Recht.

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