Leserbrief
Aufgeblasener Ausdruck

«Sehr viele Romands buchen Luzerner Hotelzimmer», Ausgabe vom 23. Mai

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Früher hiess persönliche mündliche Werbung Mundpropaganda, ohne Küsschen-Zusatz. Es mögen 15 Jahre her sein, da wurde aus dem sinnvollen Ausdruck in pandemischer Verbreitung Mund-zu-Mund-Propaganda, wohl in Anlehnung an die Mund-zu-Mund-Beatmung der Samariter.

Heute lese ich den eher unsinnig aufgeblasenen Ausdruck wieder in der «Luzerner Zeitung», Seite 21, unten. Eigentlich wäre jetzt die während Wochen geübte soziale Distanz Anlass genug, zur einfachen und sinnvollen Mundpropaganda zurückzukehren.

Friedrich Schmid, Einsiedeln