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Leserbrief

Alles für den Tourismus

Leserbrief zum Massentourismus in der Ostschweiz.
Bernhard Wälti, Freidorf

In der Region Saas Fee/Zermatt können stündlich 2000 Personen auf den Gipfel befördert werden. Auf 3700 Metern über Meer planen die Jungfraubahnen einen Verkaufsladen für Uhren. Das kann offenbar verwirklicht werden, wenn es dem Tourismus, sprich: den wirtschaftlichen Interessen und Einnahmen dient. Ganz anders sieht es aus, wenn man Windräder, auch in die Landschaft bestens eingepasste Kleinwindanlagen mit Nabenhöhe bis 18/24 m, bauen will. Die Ämter mit den zuständigen Chefs der Departemente sind findig, wenn es um die Ablehnung solcher Projekte ausserhalb der Bauzonen geht.

Anders wird gemessen, wenn man auf Berggipfeln unsere einheimischen und ausländischen Gäste mit einem besonderen Erlebnis wieder nach Hause oder in die Heimat schickt. Es ist an der Zeit, dass ein Umdenken stattfindet. Noch besser sollte man mit gleichen Ellen messen. Kleinwindräder erhalten allerlei Auflagen zum Schutz der Natur zum Beispiel von Fledermäusen. Verträgt die Bergwelt 2000 Touristen pro Stunde ohne Schaden – Schaden für unsere Umwelt? Wenn wir die vom Volk angenommene Energiestrategie umsetzen wollen, dann muss jetzt das enge Korsett für Windräder endlich fallen. Ich habe mich in verschiedenen Kantonen der Ostschweiz um Bewilligungen für Kleinwindräder (nicht 150 Meter hohe Türme!) bemüht. Viele geeignete Standorte sind immer abgelehnt worden. Die Politik ist gefordert, in den Regierungen und in den Volksvertretungen.

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