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Leserbrief

Absage kaum thematisiert

Regula Frischknecht, Romanshorn

Schon gehört – ein WM-Testspiel vom Samstag, 9. Juni, fand nicht statt. Wegen Drohungen und Provokationen gegen Spieler und ihre Familienangehörigen. Es gab einen Rückzieher drei Tage vor dem Spiel. Als Schutzmassnahme für die Spieler. Aus Angst. Verständlich. Die Mitteilung, dass das argentinische Nationalteam sein Testspiel absagte, kam Stunden nach hässlichen Demonstrationen vor dem Sportkomplex in Barcelona, wo Argentinien sich für die Fussball-WM vorbereitet. Gegen Messi habe es Morddrohungen gegeben. Wirklich nichts davon gehört? Seltsam… Besagter Gegner wäre Israel gewesen. Das Stadion in Jerusalem war schon ausverkauft. Die erfolgreichen Drohungen und Einschüchterungen waren von Anti-Israel-, Pro-Palästinenser-Aktivisten und offenbar auch von verschiedenen Terrorgruppen gekommen. Wenig davon wurde in den hiesigen Medien verbreitet. Seltsam…? Das hätte ein ungewolltes Licht auf die Verhältnisse um Israel werfen können. Das wäre nicht Mainstream gewesen. Mainstream-Macher liefern offenbar nicht so gern ausgewogene Informationen an mündige Bürger, die sich eine Meinung bilden wollen. Sie antworten lieber: «Das isch nüt für eu. Gönd echli go fernsehluege. Es chunnt Fuessball-WM.»

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